Immergrüne Nadeln
Wenn Nadelgehölze kein kräftiges Grün aufweisen oder in anderer Weise zu kränkeln scheinen, so ist dies nicht immer nur auf Umweltschäden zurückzuführen. Oft liegt es an der fehlenden Pflege, am falschen Standort oder auch an unsachgemäßer Pflanzung. Vor allem verdichtete Böden, Staunässe, zu kleine Pflanzgruben oder auch Wasser- und Nährstoffmangel sind häufige Ursachen für ein unbefriedigendes Wachstum und für mangelnde Färbung.
Pflanzung
Nadelgehölze pflanzt man am besten in den Monaten August bis Oktober. Die Pflanzgrube sollte mindestens die 1½-fache Größe des Wurzelballens haben und nach unten guten Wasserabzug gewährleisten. Vor der Pflanzung ist ein Holzpfahl einzuschlagen, um dem Gehölz genügend Halt zu geben. Anderenfalls werden die neugebildeten Haarwurzeln mit jedem Windstoß wieder abgerissen.
Nährstoffbedarf
Der Bedarf an Magnesium ist bei Nadelgehölzen wie Tannen, Fichten, Kiefern usw. besonders hoch. Daher werden Nadelgehölze oft mit Bittersalz gedüngt. So wird zwar die Magnesiumversorgung gesichert, aber gleichzeitig die Düngung mit anderen wichtigen Hauptnährstoffen vernachlässigt.
Hauert Hornoska-Spezial®, der organisch-mineralische NPK-Dünger mit Magnesium und Spurenelementen, wirkt durch den Gehalt an allen für die Nadelgehölze wichtigen Nährstoffen der gefürchteten Nadelbräune entgegen. Hauert Hornoska Spezial® ist ebenfalls geeignet für Fichten, Kiefern, Lärchen, Eiben, Zypressen, Wacholder und alle Thuja-Arten.
Düngung
Gedüngt wird im Februar/ März und nochmals im Juli mit jeweils 80–160 g pro m2. Der Dünger wird im gesamten Bereich der Kronentraufe flach eingearbeitet und anschließend gewässert.
Allgemeiner Pflegetipp
Nadelgehölze werden bei der Pflanzung kräftig angegossen. Dazu gibt man ½ l Arbostrat ® auf 10 l Wasser und gießt im gesamten Bereich der Pflanzgrube kräftig an.

